Blue Flower

Shiitake (Lentinula edodes jap.) ist der König unter den Vitalpilzen.

Er gehört zur Familie der Ölbaumtrichterlingsverwandten (Omphalotaceae) der Ordnung der Champignonartigen (Agaricales). Der Name bedeutet im Japanischen (hier die jap. Schreibweise 椎茸) Pilz (=take), der am Pasania-Baum (=shii) wächst. Im Deutschen liest man statt Shiitake daher auch des Öfteren Pasaniapilz.

Im Chinesischen bedeutet sein Name 香菇 (xiānggū) oder 冬菇 (dōnggū) „Pilz für den Winter“ bzw. „ gut duftender Pilz“ (siehe Wikipedia-Artikel).

Da er schon seit Jahrtausenden in der Volksmedizin und Heilkunde eingesetzt wird und sehr vielseitige Anwendungsgebiete umfasst wurde er früher auch oft als Geschenk für Kaiser und Könige genutzt.

 

Merkmale / Vorkommen:

Shiitake wächst auf verschiedenen Laubbäumen, vorzugsweise auf Hartholz. In China und Japan wird er schon seit langer Zeit selbst kultiviert und angebaut. Hier nun einige Holzarten auf denen er wächst: Ahorn, Buche, Eiche, Esskastanie, Walnuss aber auch auf anderen. In China und Japan kommt er meist widwachsend vor, für den europäischen und amerikanischen Markt wird er gezüchtet. Jedoch legen mehr und mehr Menschen Wert darauf, den Shiitake-Pilz selbst anzubauen, da dies mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen ist und man damit gleichzeitig schöne Erfolge erzielt.

 

Wissenswertes / Speisewert:

Die Shiitake-Pilze besitzen nach Aussagen der Wissenschaft die fünfte Geschmacksqualität umami. Diese Geschmacksrichtung wird zusammen mit Glutamat auf der Zunge an bestimmtern Rezeptoren akitiviert. Nun gesellt sich zu süß, sauer, bitter und salzig auch noch umami. Damit sorgt auch der Shiitake für ganz neue Geschmackserlebnisse und bereichert unsere Küche durch mehr Geschmack und Gesundheit gleichzeitig.

 

In der asiatischen Küche wird er gebraten, gekocht oder auch gedünstet verwendet. Zm Shiitake-Pilzgericht wird Reis oder Sushi und Gemüse bereitet und mit Sojasoße oder Miso gewürzt.